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    Kontakt:

    Dedo Weigert Film GmbH
    Ansprechpartner: Roman Hoffmann
    Karl-Weinmair-Str. 10
    80807 München
    Telefon: +49 (0)89 - 35616 - 154
    rhoffmann@dedoweigertfilm.de
    www.dedoweigertfilm.de

    31.03.2014 Interview mit Niclas Löffler.

    Roman Hoffmann: Hallo Niclas, könntest du dich und deinen Partner bitte vorstellen?

    Niclas Löffler: Paul Jax, 24 Jahre, Regisseur/Geschäftsführer, We Make Them Wonder und Niclas Löffler, 26 Jahre, Kameramann/Geschäftsführer, We Make Them Wonder

    RH: Womit verdient ihr euer Geld?

    NL: Wir haben das große Glück, dass wir unser Geld mit dem verdienen, was uns gleichzeitig am meisten Spaß macht. Filme machen.

    RH: Das heisst ihr erstellt diese Filme komplett selbst vom Dreh, über Schnitt und Nachbearbeitung?

    NL: Unser Arbeitsspektrum ist sehr umfangreich, jedes Projekt, jeder Film ist anders. Die meisten Filme produzieren wir komplett selbst, jedoch arbeiten wir auch noch als Regie/Kamera- Duo für externe Produktionen.

    RH: Ist das nicht sehr arbeits- und zeitintensiv?

    NL: Die einzelnen Projekte sind kaum vergleichbar was den Zeitaufwand betrifft. Grundsätzlich nehmen wir uns aber für jedes Projekt die Zeit, die für ein gutes Resultat nötig ist. Wir wickeln keine "Geschäfte" auf dem Hintergrund wirtschaftlichen Erfolges ab, sondern haben ein großes Interesse an eigener wie auch der Kundenzufriedenheit.

    RH: Wo habt ihr das gelernt?

    NL: Wir haben schon zu Schulzeiten begonnen unsere ersten Filme zu drehen. Das waren unsere ersten Berührungspunkte mit dem Metier Film, damals noch im sehr kleinen Rahmen. Zu diesem frühen Zeitpunkt spürten wir, dass uns diese Welt fasziniert und wir gerne noch weiter in sie eintauchen wollten. Nachdem wir dann beide eine Ausbildung zum Mediengestalter in Bild und Ton in München gemacht haben, war für uns beide ziemlich schnell klar, dass wir uns mit unserer eigenen Firma selbstständig machen wollten.

    RH: Ihr seid recht jung, wie kommt man auf die Idee diesen Weg zu gehen, was waren Impulse oder Anregungen um diesen Weg einzuschlagen?

    NL: Da ist die Faszination der Filmwelt und der Traum einmal Teil davon zu sein. Aber natürlich gab es nie einen 5-Jahres Plan, sondern vieles entwickelt sich von alleine, wenn man nur hart und gut an seinen Zielen arbeitet und dafür brennt erfolgreich zu sein.

    RH: Würdet ihr sagen es ist leicht oder eher schwer in der heutigen Arbeitssituation mit eurem Konzept zu überleben?

    NL: Ich würde sagen, dass wir einen guten Zeitpunkt erwischt haben in dieses Geschäft einzusteigen. Noch vor 10 Jahren hätten wir uns das ganze Equipment kaum leisten können, oder hätten eine immense Anfangsinvestition tätigen müssen. So kam für uns die DSLR-Revolution auf jeden Fall im richtigen Moment und auch die Verlagerung der Medien von TV und Print in Richtung Internet hat uns auf jeden Fall geholfen unseren Weg zu gehen. Unabhängig von den Rahmenbedingungen würde ich jedoch sagen, und das sollte für jeden Job gelten, wenn man mit Leidenschaft bei der Sache ist, motiviert, fleissig und gerne bereit ist auch 120% zu geben und nicht nur die Stunden bis zum Feierabend runter zählt, dann glaube ich, dass man erfolgreich sein wird. Natürlich gehört wie bei vielen anderen Dingen aber auch der richtige Augenblick und ein bisschen Glück dazu.
    Noch zu Schulzeiten konnten wir uns nicht vorstellen, dass aus unserem Hobby einmal unser Beruf werden würde, von dem wir jetzt gut leben können. Das hat schon etwas von einem Traum, der Wirklichkeit wird. Ich denke da geht es uns nicht anders wie jedem Künstler oder Sportler. Wichtig ist, dass man ein hohes Maß an Motivation und die Freude am künstlerischen Schaffen konservieren kann. Unsere Arbeit darf von uns nie als Geschäft gesehen werden, sonst leidet die Kreativität und damit das Niveau unserer Produktionen. Weil wir mit großer Leidenschaft filmen macht uns die Arbeit riesigen Spass!

    RH: Ihr habt aus meiner Sicht eine sehr moderne Art der Technikauswahl und ihr seid auch ein sehr kleines Team, das interessiert mich sehr, denn noch vor einiger Zeit konnten solche Filme nur mit viel mehr Technik und mit einem grösseren Team gemacht werden. Ihr gehört meiner Meinung nach zu einer Generation, die mit den ganzen neuen technischen Entwicklungen aufgewachsen ist. Macht ihr euch über die Technik überhaupt einen Kopf oder ist das eher etwas was da ist und was eben bestimmte Möglichkeiten bietet derer ihr euch einfach bedient?

    NL: Ich glaube schon, dass wir an Dinge vielleicht ein bisschen anders heran gehen können, als die Menschen noch vor 10 Jahren. Nahezu jeder Person ist es heute möglich sich eine Kamera in die Hand zu nehmen um damit einen Film zu drehen, das war vor einigen Jahren ganz einfach so nicht möglich, weil der Zugang und die technischen Mittel dazu fehlten. Die Entwicklung in den letzten 10 Jahren muss man schon als rasant bezeichnen.. Die Sichtung des Marktes nach einsetzbaren und sinnvollen Neuerungen ist für uns natürlich sehr wichtig. Aber Fakt ist zum Glück immer noch, dass es neben dieser tollen Technik immer noch den Menschen braucht, der sie bedient und auch richtig und gezielt einsetzt. Deshalb kommt heutzutage beim Einsatz vergleichbaren Equipments der kreativen Umsetzung des Projektes durch das Filmteam eine immer entscheidendere Bedeutung zu.

    RH: Ich finde eure Filme sind von zum Teil stark ästhetischen Ansätzen geprägt, man findet interessante Kamerafahrten, Zeitlupen, tolle Lichtstimmungen. Als ich dann jedoch die Making Of Bilder gesehen habe, habe ich nicht schlecht gestaunt, dass da kaum etwas an Technik am Set ist. Womit arbeitet ihr, woraus besteht euer Gerätepark?

    NL: Jeder Film, jedes Projekt erfordert eine eigene Planung, auch in Bezug auf die Zusammenstellung des Equipments. Wir versuchen unsere Projekte mit möglichst kleinen Teams zu realisieren, was der Konzentration der Einzelnen sehr förderlich ist und die Teamarbeit stärkt. Auch in Bezug auf das Equipment heisst das sich aufs Wesentliche zu beschränken - Qualität geht vor Quantität. Wir arbeiten mit der Canon 5DMK3 und diversen Objektiven. Dazu kommt dann noch ein Slider für entsprechende Kamerafahrten und unser LED Licht von Dedo, welches wir dank des V-Mounts überall einsetzen können. Dies ermöglicht es uns immer und überall flexibel arbeiten zu können.

    RH: Seid ihr zufrieden damit oder keimt dann doch irgendwann mal der Wunsch auf sich eine Red anzuschaffen und ein paar Zeiss Objektive?

    NL: Wir sind mit unserem Equipment sehr zufrieden, da es für unsere Zwecke perfekt passt. Natürlich arbeiten wir auch sehr gerne mit der Red und den entsprechenden Objektiven, aber wie schon gesagt, es kommt sehr auf das jeweilige Projekt an, ob sich der Aufwand des großen Equipments lohnt, bzw. auch Sinn macht. Die Red bietet natürlich Qualitäten, die eine DSLR einfach nicht besitzt. Zum einen kann die super Zeitlupe immer als schönes Stilmittel eingesetzt werden, aber vor allem sind es die Möglichkeiten in der Postproduktion, dank des RAW Footages, die hier den Unterschied ausmachen.

    RH: Welchen Anspruch habt ihr generell an eure Arbeit bzw. an die Resultate, die ihr liefern wollt, denn euer Firmenname beinhaltet ja eine gewisse Message, wenn ich das richtig deute?

    NL: Es ist unser Anspruch, das all unsere Filme eine durchgängig hohe Qualität haben. Ein beständig hohes Niveau ist in unserer Branche von immenser Bedeutung. Jeder von uns produzierte Film muss zuerst einmal unseren eigenen hohen Ansprüchen gerecht werden, damit schaffen wir die Basis für eine von uns angestrebte maximale Kundenzufriedenheit.

    RH: Ihr seid auch viel unterwegs, auch im Ausland?

    NL: Die Produktion eines Filmes durchläuft verschiedene Phasen. Planung, Dreh und die Postproduktion. Ein Großteil der Arbeit findet in unserem Münchner Büro statt. Für die Drehs sind wir dann jedoch weltweit unterwegs, um nach den Wünschen des Kunden das jeweilige Konzept zu verwirklichen.

    RH: Wie lange seid ihr dann vor Ort und wie viel Zeit habt ihr im Schnitt um die erforderlichen Sequenzen zu drehen??

    NL: Das variiert von Projekt zu Projekt zwischen einem Drehtag und einer Woche Dreharbeit vor Ort. Dementsprechend unterscheidet sich natürlich auch der Zeitrahmen für den Schnitt der jeweiligen Produktion.

    RH: Das heisst letztendlich, wenn ich euren Arbeitsansatz richtig verstehe, muss euer Gerät auch klein sein, allein wegen den Transportkosten und rein physisch gesehen wäret ihr gar nicht in der Lage grosses Gerät mitzuschleppen?

    NL: Das kompakte Equipment macht es uns natürlich bei vielen Projekten leichter. So wäre ein überdimensioniertes Equipment bei Projekten im Brasilianischen Dschungel oder einer Expedition nach Spitzbergen nicht praktikabel gewesen. Natürlich könnte man mit einer größeren Crew und der nötigen Infrastruktur auch mehr Equipment mitnehmen, jedoch ist dies auch nicht immer nötig.

    RH: Ihr dreht hauptsächlich On Location, da stellt sich auch immer die Frage nach der Stromversorgung?

    NL: Viele unserer Drehs sind sehr speziell und erfordern unterschiedliche Ansprüche an unser Equipment. Auf die sich ständig wechselnden Drehbedingungen müssen wir flexibel reagieren können, wir sind hier absolut auf das richtige Equipment angewiesen. Die Möglichkeit unser LED Panel mit V-Mount Akkus betreiben zu können, gibt uns die kreative Freiheit jede Einstellung nach unseren Wünschen zu gestalten. Generell spielt Licht bei unseren Filmen immer eine große Rolle und deshalb sind wir sehr froh, dass wir mit der TECPRO Felloni bicolor die Möglichkeit haben immer und überall zu arbeiten. Durch den geringen 50W Stromverbrauch können wir das Teil ganz einfach und bequem mehrere Stunden betreiben.

    RH: Reicht das denn von der Lichtmenge aus um in Räumen oder auch draussen arbeiten zu können, wo man mit bereits vorhandenem Licht zutun hat, denn die Making Ofs zeigen, dass ihr durchaus auch in sehr hellen Räumen tagsüber dreht?

    NL: Wir versuchen natürlich immer sehr gerne das vorhandene Licht zu nutzen, aber egal ob drinnen oder draussen hilft uns die Felloni entsprechende Lichtakzente zu setzen. Wir haben in der Vergangenheit schon mit diversen Lichtquellen gearbeitet. Die Möglichkeit der Zweifarbigkeit der Felloni erleichtert uns die Arbeit jedoch um einiges, da man schnell und gezielt auf vorhandene Lichtstimmungen eingehen, bzw. diese entwerfen kann.

    RH: Kommt für euch ausser LED nichts anderes in Frage, warum arbeitet ihr nicht mit Glühlicht oder mit Gasentladungslampen?

    NL: Für uns sind die LED Panels die einfachste und in der Praxis die beste Möglichkeit für unser Arbeiten. Wir arbeiten bei größeren Projekten aber auch sehr gerne mit komplexeren Lichtsituationen, bei denen immer verschiedene Lichtquellen zum Einsatz kommen.

    RH: Was sind für euch die wichtigsten Eigenschaften dieser Leuchte?

    NL: Oft kann man das Handling des Equipments erst nach mehreren Anwendungen in der Praxis auf Funktionalität und Flexibilität beurteilen. Für uns sind auf jeden Fall die Möglichkeit der Zweifarbigkeit, die Regulierung der Intensität, das Gewicht und vor allem der Betrieb des LED Panel mit V-Mount Akku, die alles entscheidenden positiven Faktoren, die uns gerne mit dem Panel arbeiten lassen. Es entsteht ein sehr schönes und flackerfreies Licht, welches für die Arbeit mit der Kamera unerlässlich ist.

    RH: Was ist mit der Felloni dedocolor, habt ihr mit dieser Felloni-Variante schon mal gearbeitet?

    NL: Bisher haben wir mit dieser Variante noch nicht gearbeitet. Aber es wäre für uns auf jeden Fall interessant zu sehen, wo die Unterschiede liegen.

    RH: Generell gesprochen, was wünsch ihr euch bzw. was denkt ihr in welche Richtung sollte sich die "Ausrüstung" sowohl Kamera, als auch Licht, Ton und Schnitt entwickeln, bzw. was denkt ihr in welche Richtung wird sich diese Technik entwickeln? Was sollten die Geräte in Zukunft können, welchen Ansprüchen sollten sie genügen?

    NL: Da sich die Technik so rasant entwickelt ist es schwer zu sagen, in welche Richtung es sich bewegen wird. Natürlich ist es wichtig, dass sich die komplette Bandbreite des Filmequipments stetig parallel-kompatibel weiterentwickelt. Uns bringt die schönste Bildqualität nichts, wenn diese dann nicht adäquat geschnitten werden kann. Wir schauen auf jeden Fall mit großer Spannung und auch sehr erwartungsvoll auf die zukünftigen Entwicklungen.

    RH: Und die letzte Frage ist immer Kontext frei und rein aus dem Bauch zu beantworten, bzw. ich fange einen Satz an und du sprichst ihn zu Ende. "Das Geheimnis eines gute Bildes ist…

    NL: …die perfekte Kombination aus vielen kleinen Details."

    Autor: Roman Hoffmann

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